Welle_Umgebung_2014

Wir möchten Ihnen an dieser Stelle einige Ausflugtipps geben, die allerdings nicht vollständig sind. Das Paderborner- und benachbarte Lipperland haben zahlreiche sehenswerte Ausflugsziele, die wir hier nicht alle aufzählen können.

Paderborn

Wenn Sie Paderborn besuchen, sollten Sie nicht versäumen, einen Blick auf das Rathaus zu werfen. Es ist eines der Wahrzeichen des Paderborner Landes, im Weserrenaissance-Stil erbaut. Der Giebel des Rathauses ist mit für diese Zeitepoche typischen Volutengiebeln verziert. Dies sind schnecken-förmig eingerollte Bauglieder, die zur Vermittlung zwischen senkrechten und waagerechten Bauteilen verwandt wurden.

Rathaus in Paderborn

Auch der Paderborner Dom ist einen Besuch wert. Er wurde im 13.Jh. erbaut, wobei Vorgängerbauten in den Gesamtbau mit einbezogen wurden. der Baustil reicht von der Romanik bis zur Gotik. Im Kreuzgang des Doms findet man das berühmte Drei-Hasen-Fenster, in dem drei springende Hasen mit drei Ohren dargestellt sind. Ebenfalls im Dom befindet sich eine der größten Krypten Deutschlands, in der die Reliquien des hl. Liborius aufbewahrt werden.

Die Klosteranlage Dalheim in Lichtenau

Das ehemalige Augustiner-Chorherrenkloster Dalheim ist mit seinen sakralen Bauwerken eine architektonische Kostbarkeit. Auch heute ist die Anlage noch vollständig erhalten und besitzt einen Kreuzgang mit Kreuzgratdecken und eine Klosterkirche, in der jedes Jahr im November die Hubertusmesse gefeiert wird. In den kommenden Jahren entsteht in den Klostergebäuden das Westfälische Klostermuseum.

Die Wewelsburg in Büren

Die Wewelsburg, einzige Dreiecksburg Deutschlands, ist eines der Wahrzeichen des Paderborner Landes und liegt oberhalb des landschaftlich reizvollen Almetals. Fürstbischof Dietrich von Fürstenberg ließ die Burg von 1603-1609 auf historischen Grundmauern neu errichten. Heute befinden sich in der Burg das Historische Museum des Hochstifts Paderborn und eine gern besuchte Jugendherberge. 

Die Adlerwarte in Berlebeck

Die Adlerwarte besteht seit dem Jahr 1939 und ist damit die älteste Greifvogelwarte in Deutschland. Sie präsentiert nicht nur die Tiere, sondern kümmert sich auch um verwaiste Jungtiere, die dann später wieder in die natürliche Umwelt integriert werden. Erhaltung von seltenen und gefährdeten Greifvögeln ist eine der Hauptaufgabe der Einrichtung. Geier, Adler, Eulen und weitere Greifvögel warten auf Sie. 

Es finden Freiflugveranstaltungen statt, in denen die Vögel ihre volle Pracht entfalten können. Diese beindruckende Freiflüge sollten Sie bei einem Besuch auf keinen Fall verpassen, denn hier erleben Sie, wie z.B. ein Adler mit mehreren Metern Spannweite knapp über Ihren Kopf hinwegflieg. Außerdem erhalten Sie während dieser Vorführungen interessante Informationen zu den Tieren.

Die Externsteine

Eingebettet in einem Naturschutzgebiet am Rande des Teutoburger Waldes bei Horn-Bad Meinberg liegen die Externsteine. Die aus 13 Felsen bestehende Felsengruppe ist bis zu 38 Metern hoch und kann Stellenweise bestiegen werden. Diese Sandsteine sind vor Millionen von Jahren durch eine Eruption nach oben befördert worden. Schon immer gilt dieser Ort als Kultstätte.

Das Hermannsdenkmal

Das Wahrzeichen des Lipperlandes und des gesamten Teutoburger Waldes, gelegen auf dem 386 m hohen Grotenburg, ist das Hermannsdenkmal. Der Erbauer Ernst von Bandel nahm die 9 n.Chr. stattgefundene Varusschlacht zum Anlaß der Erbauung dieses Monumentes. In dieser Schlacht, die mit einer Dauer von 3 Tagen eingeschätzt wird, lieferten sich der Cheruskerfürst Armin (wird heute als Hermann übersetzt) mit seinen Anhängern und der römische Stadthalter und Feldherr Publius Quinctilius Varus einen Kampf, der zu Gunsten der Germanen ausging. Durch die Taktik des Cheruskerfürsten gelang es den Germanen trotzt Unterzahl drei komplette römische Legionen, die jeweils 4000-6000 Mann stark waren, zu bezwingen. Varus soll sich, als er den Kampf als verloren sah, selber ins Schwert gestürzt haben. Armin wurde fortan als der "Befreier Germaniens" bezeichnet